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Blau leuchtende Glasfaserkabel, als Bild für das Thema Digitalisierung
11 min Lesezeit

Die Sprache der Digitalisierung: Diese Begriffe sollten Sie kennen.

Der AR-Spezialist freut sich über sein neues Wearable. Es war sein erster Bitcoin-Einkauf – und der war sicher: dank Blockchain-Technologie. Sie verstehen nur Bahnhof? Das müssen Sie nicht: unser Glossar macht die gängigsten Begriffe der Digitalisierung einfach für Sie verständlich.

Der AR-Spezialist freut sich über sein neues Wearable. Es war sein erster Bitcoin-Einkauf – und der war sicher: dank Blockchain-Technologie. Sie verstehen nur Bahnhof? Das müssen Sie nicht: unser Glossar macht die gängigsten Begriffe der Digitalisierung einfach für Sie verständlich.

Die wichtigsten Begriffe rund um die Digitalisierung

Algorithmus

Ein Algorithmus ist – vereinfacht gesagt – ein Berechnungsverfahren, das komplexe Probleme in klar definierten Schritten löst. Algorithmen sind im Zeitalter der Digitalisierung unverzichtbar, um Daten zu analysieren und nutzbar zu machen. Auch KSB Guard nutzt Algorithmen zur Interpretation von erfassten Pumpendaten.


Augmented Reality (AR)

Als Augmented Reality (dt.: erweiterte Realität) bezeichnet man eine computergestützte Darstellung der realen Umwelt, bei der über ein Display virtuelle Aspekte ergänzt werden. Dank AR können Servicetechniker beispielsweise über ein Display eine Maschine betrachten und sich zusätzliche Informationen einblenden lassen.


Big Data

Big Data ist einer der Kernbegriffe im Zeitalter der Digitalisierung. Gemeint sind damit große Datenmengen, die aus verschiedenen Quellen generiert wurden und gespeichert, verarbeitet und ausgewertet werden.


Bitcoin

Bitcoin ist eine seit 2009 generierte, digitale Kryptowährung, mit der man über das Internet bezahlen kann. Die digitale Währung funktioniert anders als normales Geld, denn Bitcoin ist eine Währung, die nur aus Daten besteht. Bitcoins wechseln direkt zwischen Käufer und Verkäufer. Das virtuelle Geldsystem wird durch keine Bank und auch keinen Staat auf der Welt kontrolliert oder verwaltet. Stattdessen wird der Wert von Bitcoin durch den Wechselkurs durch Angebot und Nachfrage auf Tauschbörsen bestimmt. Bitcoins werden durch komplexe Verschlüsselungstechnologien (Blockchain) erzeugt, die ein Fälschen quasi unmöglich machen, und so den Bitcoin sehr sicher machen.


Blockchain

Bitcoin und Blockchain sind eng miteinander verbunden. Die Blockchain ist dabei eine Art „Zusicherung“, ein Beleg dafür, dass etwas so ist wie es ist. In der nicht-digitalen Welt vertrauen wir darauf, dass ein Geldschein echt ist und auch morgen noch einen Wert besitzt. Dafür brauchen wir allerdings einen Zwischenhändler, beispielsweise eine Bank. Die Blockchain-Technologie hingegen ist ein vielseitiger, digitaler „Mittler“, eine „Vertrauensinstanz“, die ohne Menschen auskommt. Stattdessen wird Vertrauen in der Blockchain zu einem verschlüsselten Computer-Code.


Ein Beispiel: Person A möchte einen Bitcoin an Person B überweisen. Das Blockchain-Netzwerk zieht nun bei Person A einen Bitcoin bei ihrem Netzwerkeintrag ab und erhöht den Netzwerkeintrag bei Person B um diesen einen Bitcoin. Das Blockchain-Netzwerk hat keine Zentrale, also beispielsweise keinen einzelnen Bankenrechner. Stattdessen verteilt sich das Blockchain-Netzwerk auf viele verschiedene Computer – überall im Internet, weltweit. Das Netzwerk hält dabei genau fest, wer wie viele Bitcoins besitzt, und wer was an wen überweist – dies allerdings anonym. Das Ganze ist so etwas wie eine große Tabelle: jede Änderung hält das Blockchainsystem in dieser Tabelle fest. Nichts, was in dieser Tabelle einmal dokumentiert wurde, kann geändert oder gelöscht werden. So entsteht eine immer längere Kette aus Tabelleneinträgen. Kette heißt Chain und Tabellenabschnitt Block. Daher der Name: Blockchain.


Bots

Bot ist die Abkürzung des Begriffs „Robot“. Ein Bot ist eine Software, die weitgehend autonom sich wiederholende Aufgaben automatisch abarbeitet. Suchmaschinen verwenden beispielsweise Bots, um Webseiten zu scannen und diese in den Suchindex einzutragen. Es gibt aber auch sogenannte „Social Bots“, die vor allem in den sozialen Medien menschliches Kommunikations-Verhalten imitieren und hier beispielsweise bei Facebook Freundschaftsanfragen versenden oder bei Twitter anderen Accounts folgen.


Cloud

Den Begriff „Cloud“ (Wolke) gibt es schon seit den 1990er Jahren. Er stammt aus der IT, und beschreibt das Zusammenspiel mehrerer Server über das Internet. Die Cloud ist quasi eine „Rechnerwolke“, „Datenwolke“ oder auch „Internetwolke“ über die diese Server verschiedene Informationen untereinander aus tauschen können. Im allgemeinen Sprachgebrauch nutzt man den Begriff „Cloud“ auch Abkürzung für das „Cloud Computing“.


Cloud Computing

Beim Cloud Computing werden Computing-Ressourcen über das Internet zur Verfügung gestellt: beispielsweise Server und Speicher, aber auch Software und Analyse-Funktionen. Cloud Computing bietet Unternehmen gleich mehrere Vorteile. Angefangen bei Kosteneinsparungen durch entfallende eigene Infrastrukturen, über Services, die immer auf dem neuesten Stand der Technik sind, bis hin zur Datensicherheit, weil Cloud-Anbieter schlichtweg mehr in Datensicherheit investieren als es für viele mittelständische Unternehmen möglich wäre.


Cyber-physische Systeme (CPS)

Cyber-physische Systeme (CPS) spielen eine wichtige Rolle in der Industrie 4.0. Es handelt sich dabei um Systeme, in denen mechanische Komponenten über Netzwerke und moderne Informationstechnik miteinander verbunden sind. In der Regel bestehen CPS aus drei Teilen: den mechanischen Komponenten, der Software und Informationstechnik.


Data Mining

Als Data Mining bezeichnet man die systematische Anwendung computergestützter Methoden, um in vorhandenen Datenmengen Muster, Trends oder Zusammenhänge zu erkennen.


Digitaler Zwiling (Digital Twin)

Als „Digitalen Zwilling“ bezeichnet man die digitale Abbildung eines realen Objektes. Dank der Kopplung mit realen Daten (wie z. B. Umgebungsbedingungen oder Maschinenpositionen) erlauben Digitale Zwillinge die Durchführung von komplexen Analysen und Simulationen. Konzepte lassen sich so beispielsweise im Vorfeld validieren oder Prozesse in virtuellen Umgebungen ausgiebig testen. Erstellt wird der Digitale Zwilling auf Basis der sogenannten "Digitalen Lebenslaufakte", einer lückenlosen Dokumentation des Produktlebenszyklusses einer Maschine oder einzelnen Komponenten.


DSGVO

Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) in Kraft getreten. Die DSGVO liefert privaten Unternehmen und öffentlichen Stellen in Europa die rechtlichen Vorgaben zur Verarbeitung personenbezogener Daten. Die DSGVO erlegt Unternehmen beispielsweise Melde- und Rechenschaftspflichten auf oder auch die Sicherstellung der Datensicherheit.


Industrie 4.0

Nach der ersten (um 1800), zweiten (um 1900) und dritten (um 1970) industriellen Revolution befinden wir uns nun inmitten der vierten, auch Industrie 4.0 genannt. Die Industrie 4.0 bezeichnet die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie.


Internet der Dinge (IoT)

In der Industrie 4.0 ist das Internet der Dinge (auch: Internet of Things, IoT) das Maß aller Dinge. Als IoT bezeichnet man die Einbettung von Personen, Prozessen und (physischen) Gegenständen in die virtuelle Welt. Internetfähige, „intelligente“ Maschinen sind dabei in der Lage, miteinander zu kommunizieren, Prozesse zu automatisieren sowie Daten zu messen, zu sammeln und zu analysieren.


Künstliche Intelligenz (KI)

Der Begriff Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet Techniken, mit deren Hilfe Computer in der Lage sind, Aufgaben zu erledigen, für die ein Mensch normalerweise seine Intelligenz benötigt. Darüber hinaus ist KI in der Lage, Informationen und Daten zu verstehen, und darauf basierende Handlungen einzuleiten.


Lean Management

Das Lean Management („schlankes Managementment“) ist ein Konzept in der Unternehmensführung, das darauf abzielt, Aktivitäten wirtschaftlicher zu gestalten und unnötige Kosten abzubauen.


Lean Production

Bei der Lean Production handelt es sich um einen Bestandteil des Lean Managements. Unter Lean Production versteht man den sparsamen wie auch zeiteffizienten Einsatz von Produktionsfaktoren wie Betriebsmitteln, Personal, Werkstoffen aber auch Planung und Organisation im Rahmen sämtlicher Unternehmensaktivitäten. Das KSB Beratungs-, Produktions- und Prüfzentrum in Pegnitz (Bayern) ist dafür ein gutes Beispiel: Hier laufen die meisten direkten und indirekten Produktionsprozesse bereits optimiert und hocheffizient.


New Work

Neue Technologien, die Digitalisierung, die Automatisierung und die allumfassende globale Vernetzung haben dazu geführt, dass sich die Arbeitswelt in einem grundlegenden strukturellen Wandel befindet. New Work ist in diesem Zusammenhang der Inbegriff für diese Transformation der Arbeitswelt. Zentrale Werte von New Work sind Freiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe an der Gemeinschaft. Praktische Beispiele für New Work sind Freelancing, 6-Stunden-Tag oder auch Coworking-Spaces.


QR-Code

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code. Dieser Code enthält Informationen, die sich mit Hilfe einer Scanner-App schnell und einfach lesen lassen können (QR = Quick Response). Praktisch: QR-Codes können nicht nur einzelne Wörter verschlüsseln, sondern auch ganze Internet-Adressen.


Smart Factory

Der Begriff “Smart Factory” lässt sich am ehesten mit „intelligente Fabrik“ übersetzen. In der Industrie 4.0 bezeichnet die Smart Factory eine Produktionsumgebung, die sich quasi selbst organisiert. Basis der Smart Factory sind dabei sogenannte cyber-physische Systeme und die intelligente Vernetzung von Maschinen und Produkten.


Software as a Service (SaaS)

Software as a Service (SaaS) ist ein Lizenz- und Vertriebsmodell für Software, bei dem Software-Anwendungen über das Internet (als Service) angeboten werden. Die Nutzung von SaaS erfolgt in der Regel auf Abonnement-Basis. Der Kunde muss also keine eigene Software mehr kaufen, sondern „mietet“ diese nur über das Internet.


Virtual Impeller Trimming

Beim Virtual Impeller Trimming (in etwa: Virtueller Laufrad-Abgleich) lässt sich Betriebspunkt einer Pumpe via Smartphone anpassen. Anders als bisher ist so kein Eingriff mehr in den Betriebsablauf nötig. Abweichungen vom tatsächlichen Q/H-Punkt können einfach nachjustiert, auf anlagenbedingte Veränderungen schneller reagiert werden.


Virtual Reality (VR)

Als Virtual Reality (dt.: Virtuelle Realität) bezeichnet man eine durch spezielle Hard- und Software erzeugte, künstliche Wirklichkeit. Im Kern von VR-Anwendungen steht dafür meist eine spezielle VR-Brille, über die die künstlich erzeugten Bilder dargestellt werden. In Kombination mit einer an die VR-Brille gekoppelte Sensorik zur Erfassung von Lage und Position des Kopfes, lassen sich so virtuelle Räume begehen und erkunden.


Wearable

Als Wearable (dt.: tragbar) bezeichnet man ein in der Kleidung oder am Körper getragenes Computersystem, das auf den Nutzer oder dessen Umwelt bezogene Daten registriert und verarbeitet. Beliebte Wearables sind beispielsweise Smartwatches oder Activity Tracker (Fitness Tracker).


Passende Produkte

KSB Guard

KSB Guard

Smarter und umfassender Monitoring-Service für Pumpen und andere rotierende Maschinen – 24/7 verfügbar und herstellerunabhängig. Gemeinsam mit KSB zu Predictive Maintenance und von umfassender Transparenz, erhöhter Verfügbarkeit, mehr Betriebssicherheit und einem effizienten Betrieb (von ungeregelten Pumpen) profitieren. Wichtige Betriebsdaten wie Schwingungen, Temperatur, Betriebsstunden und Lastzustand (von ungeregelten Pumpen) sind mit KSB Guard jederzeit und überall abrufbar. Tritt zudem eine Abweichung zum Normalbetrieb auf, wird umgehend eine Benachrichtigung über das KSB Guard Web-Portal / die App versendet. Zusätzlich unterstützen die Experten des KSB Monitoring-Centers bei der Ursachenanalyse.

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